Warum darf ich nicht drängeln?

Wir sind umgeben von Strukturen, die Dinge ordnen. Wir wären verloren, würden im Supermarkt Milch, Eier, Chips und Müsli auf einem Haufen statt in Regalen lagern. An der Kasse käme es zu Handgreiflichkeiten, hätten wir nicht gelernt, in einer Schlange anzustehen. Ohne Uhr, Stundenpläne und Terminkalender würden wir uns immer nur zufällig begegnen.

Im zweiten Modul werden Schülerinnen und Schüler zu Forscher*innen, die verschiedene Ordnungen analysieren und neue erschaffen. Sie untersuchen Supermärkte, sie räumen zuhause das Geschirr um und lernen, wie Ordnung und Zeit zusammenhängen.

Übergeordnete Ziele

  1. Die Kinder entdecken die Prinzipien, nach denen Dinge im Alltag geordnet sind.
  2. Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass Ordnungen nicht selbstverständlich, sondern menschengemacht sind.
  3. Die Kinder erkennen, nach welchen Kriterien Ordnungen funktionieren: Effizienz, Übersichtlichkeit, Gewinnmaximierung, Nachhaltigkeit etc..
  4. Die Schülerinnen und Schüler erkennen und nutzen Gestaltungsspielräume.

Die Unterrichtseinheiten

bäumig

Bäume gibt es nicht nur in der Natur, sondern auch im Kopf. Dort helfen sie uns, Entscheidungen zu treffen oder Daten schlau zu speichern.

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Kleingeist

Täglich sortieren wir Wäsche, Münzen oder E-Mails. Doch Sortieren ist nicht einfach Sortieren.

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