Warum schmeckt´s bei Mama am besten?

Spielen und Kochen haben etwas gemeinsam: Wenige Elemente lassen sich mit wenigen Regeln zu unendlich vielen Gerichten und Formen kombinieren. Allein aus Mehl und Eiern lassen sich Bucatini, Fettuccine, Linguine oder Tagliatelle, Maccheroni und Canneloni zaubern. Und wer das Soffritto, die gebratene Mischung aus feingewürfelten Zwiebeln und Wurzelgemüsen beherrscht, die oder der kann sich Höherem wie Ragouts, Schmorbraten oder Bruschettas widmen. Doch solche Grundrezepte müssen erlernt werden. Denn sie sind sind die Algorithmen, auf denen alles weitere beruht.

Im dritten Modul sind Schüler*innen und Schüler Künstler*innen, die aus wenigen Dinge Überraschendes schaffen. Sie zerschneiden Bilder und arrangieren die Elemente neu oder sie zaubern aus wenigen Kochzutaten noch nie dagewesene Gerichte.

Übergeordnete Ziele

  1. Die Kinder erkennen Algorithmen im Alltag.
  2. Die Schüler*innen entdecken Freiräume für kreative Herangehensweisen.
  3. Die Schüler*innen dekodieren Kulturtechniken und arrangieren die Elemente neu.
  4. Den Kindern erschliessen sich soziale und natürliche Gesetzmässigkeiten.

Die Lektionen

roh & gekocht

Schüler*innen werden zu Starköch*innen: Mit wenigen Zutaten und begrenzten Zubereitungsarten schaffen Kinder noch nie gekostete Gerichte.

All in

Kinder werden zu Weltenbastler*innen. Sie analysieren und zerlegen Gesellschaftsspiele und erschaffen aus den Komponenten neue Spiele.

Kunst aufräumen

Kinder werden zu Putzkräften, die Ordnung in die Kunst bringen. Wie einst Ursus Wehrli zerschnippeln sie Arps, Picassos oder Mirós und legen die Elemente fein säuberlich über- oder nebeneinander.

Alea iacta est.

Kinder werden zu aleatorischen Akrobat*innen, die mir nichts, dir nichts eine Delaunay, einen Miró, Magritte oder Picasso würfeln.