Warum schmeckt´s bei Mama am besten?

Spielen und Kochen haben etwas gemeinsam: Wenige Elemente lassen sich mit wenigen Regeln zu unendlich vielen Gerichten und Formen kombinieren. Allein aus Mehl und Eiern lassen sich Bucatini, Fettuccine, Linguine oder Tagliatelle, Maccheroni und Canneloni zaubern. Und wer das Soffritto, die gebratene Mischung aus feingewürfelten Zwiebeln und Wurzelgemüsen beherrscht, die oder der kann sich Höherem wie Ragouts, Schmorbraten oder Bruschettas widmen. Doch solche Grundrezepte müssen erlernt werden. Denn sie sind sind die Algorithmen, auf denen alles weitere beruht.

Im dritten Modul sind Schüler*innen und Schüler Künstler*innen, die aus wenigen Dinge Überraschendes schaffen. Sie zerschneiden Bilder und arrangieren die Elemente neu oder sie zaubern aus wenigen Kochzutaten noch nie dagewesene Gerichte.

Übergeordnete Ziele

  1. Die Kinder erkennen Algorithmen im Alltag.
  2. Die Schüler*innen entdecken Freiräume für kreative Herangehensweisen.
  3. Die Schüler*innen dekodieren Kulturtechniken und arrangieren die Elemente neu.
  4. Den Kindern erschliessen sich soziale und natürliche Gesetzmässigkeiten.

Die Unterrichtseinheiten

Alea iacta est.

Zufalls- oder aleatorische Kunst kennt man vor allem aus der Musik. Kinder übertragen sie auf die bildende Kunst.

2 Lektionen

Kunst aufräumen

Im frühen 20. Jahrhundert begannen Künstler*innen, digital zu malen.

1 Lektion

All in

Wie eine Minisprache weisen Gesellschaftsspiele ein Alphabet (Figuren, Karten etc.) sowie eine Grammatik (Summe der Regeln) auf. Beides lässt sich verändern.

2 Lektionen

roh & gekocht

Kochen ist Programmieren. Aus wenigen Zutaten und begrenzten Zubereitungsarten entstehen unzählige neue Gerichte.

1 Lektion